- Ein Privatverkauf erfordert 20–40 Stunden Arbeit für Exposé, Anfragen, Besichtigungen und Verhandlungen.
- Ohne professionelle Bewertung besteht die Gefahr, die Immobilie unter Wert zu verkaufen oder Käufer durch zu hohe Preise abzuschrecken.
- Selbst mit Maklerprovision kann der Nettoerlös mit Makler höher ausfallen als beim Privatverkauf.
- Fehlende Angaben im Exposé wie der Energieausweis können beim Privatverkauf zu Abmahnungen führen.
- Professionell vermarktete Immobilien erzielen nachweislich höhere Verkaufspreise durch bessere Reichweite und Verhandlungsführung.
Privatverkauf vs. Makler – die große Frage
Viele Eigentümer fragen sich, ob sie ihre Immobilie privat verkaufen oder einen Makler beauftragen sollen. Beide Optionen haben Vor- und Nachteile – wir beleuchten sie ehrlich.
Privatverkauf – die Vorteile
- Keine Maklerprovision: Sie sparen die Provision (üblicherweise 3-7%)
- Volle Kontrolle: Sie bestimmen alle Schritte selbst
- Direkter Kontakt: Sie sprechen direkt mit den Interessenten
Privatverkauf – die Herausforderungen
Zeitaufwand
Der Verkauf einer Immobilie ist ein Vollzeitjob: Exposé erstellen, Anfragen beantworten, Besichtigungen organisieren, Bonität prüfen, Verhandlungen führen. Rechnen Sie mit 20-40 Stunden Arbeit.
Fehlende Marktkenntnis
Ohne professionelle Bewertung ist die Gefahr groß, den Preis zu hoch oder zu niedrig anzusetzen:
- Zu hoch: Die Immobilie "verbrennt" am Markt und wird zum Ladenhüter
- Zu niedrig: Sie verschenken bares Geld
Emotionale Bindung
Als Eigentümer sind Sie emotional involviert. Das kann bei Besichtigungen und Verhandlungen zum Nachteil werden.
Rechtliche Risiken
Fehlende Angaben im Exposé (z.B. Energieausweis) können zu Abmahnungen führen. Mängel, die nicht korrekt offengelegt werden, können nach dem Verkauf zum Problem werden.
Verkauf mit Makler – die Vorteile
- Professionelle Bewertung: Realistischer Marktpreis als Grundlage
- Vermarktungsexpertise: Professionelle Fotos, Exposé und Portal-Platzierung
- Zeitersparnis: Der Makler übernimmt die gesamte Organisation
- Verhandlungserfahrung: Erfahrene Makler erzielen oft höhere Preise
- Käuferdatenbank: Zugang zu vorgemerkten Interessenten
- Rechtssicherheit: Professionelle Abwicklung bis zum Notar
Verkauf mit Makler – die Kosten
Die Provision ist der offensichtliche Nachteil. Bei homefin beginnen die Konditionen allerdings bei 1,95% inkl. MwSt. – deutlich unter dem Branchendurchschnitt.
Rechenbeispiel
Immobilie: 400.000 € Marktwert
| | Privatverkauf | Mit homefin (1,95%) | |---|---|---| | Verkaufspreis | 380.000 € (oft unter Marktwert) | 400.000 € (oder höher) | | Provision | 0 € | 7.800 € | | Netto-Erlös | 380.000 € | 392.200 € |
Dieses Beispiel zeigt: Selbst mit Provision kann der Erlös mit Makler höher sein.
Unser Rat
Es gibt Situationen, in denen ein Privatverkauf sinnvoll sein kann – etwa wenn Sie bereits einen Käufer haben. In den meisten Fällen überwiegen jedoch die Vorteile eines professionellen Maklers, besonders bei einer fairen Provision wie bei homefin.
Fazit
Die Entscheidung hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Wenn Sie unsicher sind, bieten wir gerne ein unverbindliches Beratungsgespräch an – dann können Sie immer noch entscheiden.
Häufig gestellte Fragen

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